Katharina Blarer lektoriert Klara Obermüllers «Spurensuche»

«Ich möchte wissen, was war. Ich möchte wissen, wie alles gekommen ist und wie ich die wurde, die ich bin», schreibt Klara Obermüller im Vorwort zu ihrem soeben in der Edition Xanthippe erschienenen «Lebensrückblick in zwölf Bildern».  

Klara Obermüller, «Spurensuche»

Jedem Kapitel vorangestellt ist ein eindrückliches Foto, das allein schon eine ganze Geschichte erzählt. Klara Obermüller nimmt die Essenz der Bilder auf und denkt über die grossen Fragen des Lebens nach. Zwölf anregende und berührende Miniaturen, die man mit dem Kopf und mit dem Herzen liest.

 

«Ein bewegendes Buch. Man denkt lange darüber nach.» Beatrice von Matt in der NZZ am Sonntag

 

Die 76-jährige Publizistin und ehemalige Fernsehmoderatorin wird darin zur «Reporterin in eigener Sache», wie die NZZ am Sonntag treffend titelte. Ihre Suche nach Herkunft und Identität beginnt dort, wo alles seinen Anfang nahm: bei den Eltern. Sie führt entlang von Kindheitserinnerungen, Aufzeichnungen des Vaters, Familienfotos und Tagebuchnotizen durch ein reiches Leben, das von Neugier und innerer Unruhe geprägt immer wieder neue Wendungen nimmt. Dabei geht es um Glück und existentielle Erschütterungen, um Versäumnisse und Vergehen, um Liebe und Freundschaft, um Zufall und Berufung, um Alter und Tod – und auch darum, was bleibt, wenn alles vergeht.

Lektorat: Katharina Blarer

Buchvernissage im Literaturhaus Zürich: Dienstag, 6. September 2016, 19.30 Uhr

Moderation: Isabelle Vonlanthen