Die Büchermacher gestalten zwei Lehrhefte zum Jubiläum «600 Jahre Niklaus von Flüe»

Was haben Niklaus von Flüe und Wilhelm Tell gemeinsam? Von beiden steht eine Statue in der Eingangshalle des Bundeshauses. Und beide sind Thema der soeben erschienenen Themenhefte zur Schweizer Geschichte, die das Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Obwalden herausgegeben hat.


Drahtgeheftete Broschüren, 19,5 x 26 cm, 48 Seiten mit zahlreichen Karten und Abbildungen

Niklaus von Flüe ist eine historisch verbürgte Person. Wilhelm Tell hingegen ist eine mythische Figur, die 1470 mit dem Namen «Tell» erstmals im Weissen Buch von Sarnen erwähnt wird. Die Lehrhefte – konzipiert für die Primar- und Sekundarstufe I – zeigen, wie sich die Darstellung der beiden Figuren über die Jahrhunderte verändert hat. Sie betonen damit, dass Geschichte immer im Zusammenhang steht mit der Sicht auf die Gegenwart und den Erwartungen an die Zukunft. Ein aktueller Ansatz, wenn man bedenkt, wie verschiedene Gruppen Niklaus von Flüe und Wilhelm Tell noch heute instrumentalisieren – nicht zuletzt anlässlich des 600. Geburtsjahrs von Niklaus von Flüe.

Die Themenhefte sind vom Zentrum Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der Pädagogischen Hochschule Luzern entwickelt worden, das von Prof. Dr. Peter Gautschi geleitet wird: www.phlu.ch

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Unsere Leistungen   Textredaktion, Satz und Layout, Korrektorat, Produktionssteuerung


Themenheft für die Primarstufe «Spurensuche im Mittelalter: Niklaus von Flüe und das Weisse Buch von Sarnen. Obwaldner Geschichte und Geschichten verstehen» (Autorin: Sabine Ziegler)

Themenheft für die Sekundarstufe I «Geschichte verbindet: Das Weisse Buch von Sarnen und Niklaus von Flüe. Eine Obwaldner Zeitreise» (Autorin: Karin Fuchs)