Kurt Guggenheims Roman «Alles in Allem» als Theaterreise inszeniert

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2019 wird «Alles in Allem», der Zürcher Epochenroman von Kurt Guggenheim, einen grossen Auftritt haben. Peter Brunner und Wolfgang Beuschel inszenieren den über tausendseitigen Text zu einer zwölfstündigen Lesereise. An acht Stationen lässt sich die Stadt Zürich neu entdecken. Bereits im Dezember 2018 wurde der Roman neu herausgegeben, sorgfältig überarbeitet und ergänzt von Charles Linsmayer. Die Büchermacher haben nun die neue Buchherstellung betreut.

In seinem Roman erzählt Kurt Guggenheim anhand von 140 historischen und fiktiven Figuren die Geschichte Zürichs zwischen 1890 und 1945 und zeigt, wie neue Zuwanderer das «Alles in Allem» eines Gemeinwesens mit ihrer Eigenart immer wieder bereichern. Die Theaterreise nimmt diese Anlage auf. Laut den Veranstaltern ist sie «eine vergnügliche Einladung zum Nachdenken über das Leben, die Zeit, die Stadt und ihre bunt gemischten Bewohnerinnen und Bewohner. Umgesetzt von Regisseuren und Regisseurinnen, Künstlerinnen und Schauspielern, mit denen Peter Brunner in den letzten 20 Jahren im sogar theater eine gemeinsame Sprache entwickelt und immer wieder zusammengearbeitet hat und mit neuen Gesichtern, die sich zu einer vielgestaltigen Einheit verbinden.»

Als «eine Wucht» beschreibt der Journalist Dieter Langhart die 28 Illustrationen von Hannes Binder, die die soeben erschienene Neuausgabe des Romans ergänzen. Ursprünglich für das Theaterprojekt in Auftrag gegeben, illustrieren sie nicht nur Guggenheims Romantext, sondern spiegeln immer auch die Sicht Hannes Binders auf seine Heimatstadt und schlagen damit eine Brücke zur Gegenwart.

Der Calatrava-Bogen vom Bahnhof Stadelhofen, zieht sich entlang des gesamten Limmatquais hin.